Architekturtage. Festival für Baukultur und Ingenieurstechnik
Auftaktveranstaltung. 20. Mai, 17:30 Uhr, AZW Die Architekturtage – Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Baukultur und Ingenieurtechnik – starten 2026 in die 13. Runde. Österreichs Architekturhäuser wieder alle Interessierte ein, die Vielfalt des baukulturellen Gestaltens in allen Bundesländern zu entdecken. Bei der kommenden Ausgabe holen die Architekturtage Infrastrukturen des Alltags vor den Vorhang und laden die Besucher:innen ein, im Rahmen spannender Vermittlungsformate in deren Geschichte, Gegenwart und Zukunft einzutauchen. Veranstaltet wird das Festival biennal von der Bundeskammer und den Länderkammern der Ziviltechniker:innen sowie der Architekturstiftung Österreich. Das HDA Programm folgt in Kürze!
Die Exkursion führt zu Gebäuden, die historische Bausubstanz bewahren und gleichzeitig durch zeitgemäße architektonische Eingriffe neu interpretiert wurden. Dadurch entsteht eine spannende Reise durch verschiedene Epochen der Baukultur der Region. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche architektonische Konzepte – von der sensiblen Sanierung traditioneller Kellerstöckl über moderne Weinarchitektur bis hin zu neu gedachten Veranstaltungsorten.
Für die Programmierung der Architekturtage 2026 eröffnet die Infrastruktur ein weites Feld an Themen und Formaten, von der Großstadt bis zum Dorf, vom alpinen Raum bis zur Donau. Infrastruktur bildet die Schnittmenge dessen, was Architektur und Ingenieurwissenschaft leisten können. Sie bietet faszinierende Einstiege in komplexe Themen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Fachpublikum und Laien. Sie eröffnet Gesprächsräume über das, was uns verbindet
Die U2 wächst nach Süden und wird am Ende der ersten Ausbaustufe bis zum Matzleinsdorfer Platz fahren: Im Rahmen der Architekturtage 2026 geht es bereits jetzt in die Tunnelröhren des Bauabschnitts U2/19, an der zukünftigen U-Bahn-Station Reinprechtsdorfer Straße.
Seit 2006 wird hier gebaut, gedacht, gezeichnet – und vor allem: gespielt. Über 1.000 Projekte, mehr als 30.000 junge Teilnehmer:innen und unzählige Aha-Momente später wird 2026 ordentlich gefeiert! Der Auftakt? Passend zu den Architekturtagen 2026 – Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit einem Workshopprogramm und einer Jubiläumsausstellung. »Don’t forget to play… vergiss nicht auf’s Spielen!« Denn genau darum geht’s: Baukultur entdecken, verstehen und mitgestalten – und zwar spielerisch. Der ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM KÄRNTEN bringt seit zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche dazu, ihre gebaute Umwelt mit offenen Augen zu sehen und mit eigenen Ideen zu gestalten. Ob Stadt, Raum oder Architektur – hier wird ausprobiert, hinterfragt und neu gedacht. Ganz ohne Berührungsängste, dafür mit viel Neugier und Fantasie. Denn: Baukultur geht alle an und gute Ideen entstehen oft genau dort, wo MENSCHEN einfach anfangen zu SPIELEN. Ein Jubiläum zum Mitmachen, Mitdenken und Mitfeiern – für alle, die Lust haben, Architektur und Baukultur neu zu entdecken.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ein Architektur- oder Bauingenieurstudium interessieren – und ebenso an alle, die einen Blick auf die Weiterentwicklung der Ausbildungslandschaft in Oberösterreich werfen möchten.
Im Rahmen des Alltagsradverkehrskonzepts Obersteiermark West wurden vier Potenzialräume für die Förderung des Alltagsradverkehrs definiert: Aichfeld, Scheifling–Teufenbach, Neumarkt sowie Murau–St. Georgen. Für diese Räume wurden strukturierte Radverkehrsnetze entwickelt, um wichtige Ziele des täglichen Lebens sicher und gut mit dem Fahrrad erreichbar zu machen. Der Potenzialraum Aichfeld weist besonders günstige Voraussetzungen auf. Rund 80 % der Einwohner:innen leben innerhalb eines Umkreises von zwei Kilometern rund um die Zentren Fohnsdorf, Knittelfeld, Judenburg, Spielberg und Zeltweg. Diese räumlichen und topografischen Bedingungen bieten ideale Voraussetzungen, um kurze Alltagswege verstärkt mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Die Landpartie führt zu ausgewählten Infrastrukturprojekten in Kapfenberg, die zeigen, wie Verkehr, öffentlicher Raum und Bildungseinrichtungen weiterentwickelt werden können. Besucht werden unter anderem die Baustelle der B116/L138, der ausgezeichnete Hauptplatz sowie der neue FH-Standort Kapfenberg. Die Exkursion macht sichtbar, wie durch Planung neue Verbindungen entstehen und bestehende Strukturen zukunftsfit werden.
Ortskerne ohne Menschen. Raum ohne Nutzung. Verlorene Lebensqualität. Ein Anlass für uns alle, über dieses Thema zu sprechen - wo geht das besser, als in einem zentral gelegenem Leerstand? Kommen Sie uns im Rainerhof besuchen und sprechen wir über »Baulandmobilisierung und Leerstandsaktivierung«. Wir diskutieren Auswirkungen, zeigen Lösungswege auf und stellen Best-Practice-Beispiele aus Kärnten vor. Dazu sind um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr Impulsvorträge geplant, nähere Details folgen.
Auf einer Tour rund um Wels und ins Innviertel besichtigen wir vier höchst unterschiedliche Infrastrukturprojekte: eine Bogenbrücke des Ausbaus der Westbahnstrecke, ein neues Logistik-Zentrum, eine Wasserversorgungsanlage und ein Holzparkhaus. Die verantwortlichen Ingenieurkonsulent:innen und Architekt:innen zeigen uns gemeinsam mit Nutzer:innen und Auftraggeber:innen die Baustellen, bzw. fertiggestellten Projekte und geben damit einen Einblick in die technische Infrastrukturplanung und -ausführung.
Im Rahmen der Architekturtage öffnen auch heuer wieder Architekt:innen und und Zivilingenieur:innen die Türen ihrer Büros und Ateliers in ganz Österreich und laden alle Interessierten ein, vorbei zu schauen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!
In Kollaboration mit der Kammer der Ziviltechniker: innen für Steiermark und Kärnten wird jene Ausstellung »Was uns verbindet - Infrastrukturen des Alltags«, die im Architektur Haus Kärnten mit Jahresanfang begonnen hat, im zt:haus Kärnten in Klagenfurt – dem Sitz der Kammer – weitergedacht: als Erweiterung, Perspektivenwechsel und künstlerischer Dialog. Unter dem Titel »Wenn das Wetter zur Herausforderung wird« trifft technische Expertise auf pointierte Cartoons und Karikaturen von den zt:Newcomern sowie der Künstlerin und Zeichnerin Astrid Langer – und macht sichtbar, wie klimatische Veränderungen unsere gebaute [Um-]Welt herausfordern. Im Fokus stehen Infrastrukturen des Alltags: meist unsichtbar, doch essenziell für unser gesellschaftliches [Zusammen-]Leben. Zwischen Planung, Bauproduktion, Zivilingenieurwesen, Architektur und Kunst entsteht ein vielschichtiger Ausstellungsparcours, der zum Nachdenken anregt – über Verletzlichkeit, Zusammenhänge und neue Perspektiven auf eine klimaresiliente Gegenwart und Zukunft.
Architekturtage 2026 - Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik
Auftakt und Ausklang im Einblick Im Rahmen der Open Studios in Klagenfurt sind Sie herzlich zum Aperitif und entspannten Austausch eingeladen! Lernen Sie Architekt: innen und Zivilingenieur: innen persönlich kennen, kommen Sie ins Gespräch und lassen Sie den Tag gemeinsam ausklingen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: Entdecken Sie Büros und Ateliers, erkunden Sie Baustellen und erleben Sie Architektur und Ingenieurtechnik genau dort, wo sie entsteht, nämlich in den Büros, Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräumen... In ganz Österreich öffnen Planer: innen ihre Türen – für neue Perspektiven, spannende Gespräche und frische Eindrücke.
Die Exkursion widmet sich aktuellen Fragen der Stadtentwicklung im Grazer Westen. Ausgangspunkt ist der Hofbauerplatz, wo der einzige überdachte Marktplatz in Graz nach dem Abriss der denkmalgeschützten Markthalle neu errichtet wird. Im Anschluss führt die Tour in den Stadtteil Reininghaus. Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht derzeit eine der größten zusammenhängenden Stadtentwicklungsflächen der Steiermark.
Außergewöhnliche Sammlungsobjekte und unbekannte Hintergrundgeschichten – tauchen Sie ein in unser Universum von Architekt:innen und Bauwerken, und erfahren Sie mehr über österreichische Architekturgeschichte(n).
Exkursion für Kinder/Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen
Im Infocenter U2xU5 der Wiener Linien erkunden wir, wie die Streckenverläufe und die neuen Stationen aussehen werden. Außerdem können wir ein Modell der Tunnelbohrmaschine „Debohra“ anschauen und diese durch einen Abschnitt manövrieren. Danach vergleichen wir dies mit der Realität: Wir bekommen eine Führung durch den Tunnel der zukünftigen U-Bahn-Station U2/19 in der Reinprechtsdorfer Straße.
Einem alten Fabriksareal wird neues Leben eingehaucht. Wie aus einem alten Industrieareal ein neuer Stadtteil für Möllersdorf entstehen kann erfahren wir bei der Veranstaltung, die in Kooperation mit Kallinger Projekte und dem Architekturzentrum Wien im Rahmen der Architekturtage 2026 stattfindet.
Der Spaziergang führt zu kaum bekannten historischen Infrastrukturanlagen in der Salzburger Altstadt. Auf dem Rundgang werden sie erfahren wie im Mittelalter die Stadt mit Wasser versorgt wurde und das Barock dieses Element zur Inszenierung öffentlicher Plätze einsetzt.
Pflege ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und auf gut gestaltete bauliche und räumliche Infrastruktur angewiesen. Im Haus Franziskus der Caritas nördlich von Klagenfurt wird dies konkret: Der Bestand wird saniert und in nachhaltiger Holzbauweise erweitert, um Pflege als Zusammenspiel von Menschen, Abläufen und Architektur zeitgemäß weiterzudenken. Die Baustellenbegehung mit den Architekt: innen von ABEL und ABEL Architektur ZT GmbH eröffnet Einblicke in Entwurf, Planung und Realisierung – und richtet den Blick auf die Frage, wie Architektur den Rahmen für eine funktionierende Pflegeinfrastruktur im Alltag schaffen kann. Wo Pflege [neuen] Raum bekommt – Einblicke direkt vor Ort, auf der Baustelle.
Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen Architekturtagen mit einem Vortrag von Martin Ausserdorfer über das gigantische Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel.