Fördertechnik
bustour

Im Recyclingzentrum Ahrental wird sichtbar, wie rund 80.000 Tonnen Rest- und Sperrmüll pro Jahr mechanisch aufbereitet werden. Entdecken Sie, welche Wege unser Müll geht, nachdem er unseren Haushalt verlassen hat.

Besichtigung

Erstmals seit langer Zeit wird es wieder möglich, in unmittelbarer Nähe zur Domkirche beigesetzt zu werden. Allerdings anders als erwartet: nicht auf einem klassischen Friedhof, sondern in einem offenen, naturnahen Garten. Es entsteht ein Ort, der mehr ist als ein Platz des Gedenkens: ein ruhiger Rückzugsraum, mitten im städtischen Leben. Ein Ort zum Innehalten, Spazieren, Verweilen – und zum Nachdenken darüber, wie eng Leben, Abschied und Erinnerung miteinander verwoben sind. Und was hat das mit Infrastruktur zu tun? Mehr als es auf den ersten Blick scheint: Auch Orte des Abschieds gehören zu den grundlegenden Strukturen einer Stadt. Sie organisieren, wie mit Tod, Erinnerung und Gemeinschaft umgegangen wird – leise, aber wirksam. Das »Paradies am Dom« zeigt, wie diese meist unsichtbare Infrastruktur neu gedacht werden kann – nicht am Rand, sondern mitten in der Stadt, im täglichen Leben, als offen, gemeinschaftlich und im Alltag verankert. Im Rahmen eines Rundgangs mit der Architektin und dem Dompfarrer gibt es Einblicke in die Idee hinter dem Projekt, seine Gestaltung und die Fragen, die es aufwirft: Wie kann ein Ort aussehen, an dem Leben und Tod nicht getrennt sind, sondern gemeinsam Raum finden?

spaziergang

Unternehmen Sie mit Renate Ursprunger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck einen Spaziergang entlang der Innsbrucker Viaduktbögen und erfahren Sie dabei mehr über dieses ungewöhnliche Stück Stadt und seine Geschichte.

Skizziergang

Erst [hin-]sehen, dann zeichnen: Ausstellung im zt:haus, Stadt erkunden – und dann ab aufs Papier. In der Ausstellungserweiterung zum Thema Infrastruktur schärft sich der Blick für all jenes, das im Alltag oft übersehen wird. Danach geht’s hinaus in die Stadt – zu Brunnen und Wasser im Stadtraum – und direkt zum Zeichnen: Eindrücke werden im Workshop ganz persönlich aufs Papier gebracht. So entstehen Skizzen, die mehr zeigen als nur das Offensichtliche. Denn Zeichnen heißt auch: Tempo rausnehmen, den Blick schärfen und sich auf einen Ort einlassen. Linie für Linie entsteht ein eigener Zugang – aufmerksam, unmittelbar und individuell. Vorkenntnisse? Nicht nötig. Neugier genügt. Ein Angebot für alle, die Lust haben, genauer hinzusehen – und das Gesehene auf ihre eigene Weise festzuhalten.

Schaubild
AT26

In Wels entsteht mit dem neuen Volksgarten das größte Entsiegelungsprojekt Österreichs. Auf über 10 Hektar entwickelt sich entlang der Traun ein Landschaftspark für Erholung und als zentraler Ort der Landesgartenschau 2027. Eine Baustellenführung mit der Baudirektion Wels zeigt Planung und Umsetzung des Projekts.

Architekturtage 2026

Ausklang / Zusatzprogramm in der Pratergarage mit Blick über den Wurstelprater
Mit: Thomas Rauch, Sophie Gruber, Larissa Grassinger / Best in Parking AG
Begleitung und Moderation: Suzanne Kříženecký / Az W, Felix Siegrist / ÖGFA

Werkvortrag

Der Vorarlberger Architekt mit Bürositz in Wien stellt eines seiner neusten und inzwischen vielfach ausgezeichneten Projekte vor: die Erweiterung der Firmenzentrale der Windkraft Simonsfeld. Ein Werkvortrag mit anschließendem Ausklang im Durchaus-Architekturbüro Arkade, Marktplatz 15

Pfarre Maria Lourdes, St. Pölten
Geführter Rundgang

Wer sich mit den Kirchenbauten Niederösterreichs aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, begegnet unweigerlich dem Namen Robert Herfert (1926–2011). Der Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl ausgebildet wurde, hinterließ als Maler, Bildhauer und Idealist zahlreiche Spuren im öffentlichen Raum. Doch Herfert war mehr als ein Gestalter – er war ein Fragender, ein Herausforderer: von Material, Kirche und Zeitgeist gleichermaßen.

Filmvorführung

Der Spielfilm ist eine ebenso witzige wie scharfsinnige Beobachtung des Lebens in der modernen Stadt – fast ohne Dialog, dafür voller Details. Im Zentrum steht Monsieur Hulot, der sich durch ein futuristisches, modernes Paris aus Glas, Stahl und endlosen Rasterstrukturen bewegt. Rolltreppen, Bürofluchten und standardisierte Räume werden zum Labyrinth, in dem Orientierung plötzlich gar nicht mehr so einfach ist – und Begegnungen eher zufällig passieren. Eine klassische Handlung? Fehlanzeige. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nächste und zeigt, wie Menschen mit einer perfekt organisierten, aber oft irritierenden Umgebung umgehen. Gerade weil alles reibungslos funktioniert, entstehen die besten (und absurdesten) Momente. Mit viel Humor und feinem Blick macht PlayTime sichtbar, was den Alltag sonst im Hintergrund hält: die Infrastrukturen, die Bewegung, Begegnung und Zusammenleben steuern – und dabei auch Distanz schaffen können. Ein Film, der auch heute noch verblüffend aktuell wirkt – und auf unterhaltsame Weise zeigt, wie sehr unsere gebaute Umwelt bestimmt, wie wir uns begegnen.

Pfarre Maria Lourdes, St. Pölten
Geführter Rundgang

Wer sich mit den Kirchenbauten Niederösterreichs aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, begegnet unweigerlich dem Namen Robert Herfert (1926–2011). Der Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl ausgebildet wurde, hinterließ als Maler, Bildhauer und Idealist zahlreiche Spuren im öffentlichen Raum. Doch Herfert war mehr als ein Gestalter – er war ein Fragender, ein Herausforderer: von Material, Kirche und Zeitgeist gleichermaßen.

Architekturtage 2026, Labor

Zwei Architekturkollektive – asphalt und circa. – transformieren das HDA in ein offenes Labor. Zwischen Dokumentation, Archiv und räumlicher Inszenierung entsteht ein gemeinsamer Denk- und Diskursraum, der ihr Interesse am Umgang mit dem Bestand sowie an der Etablierung einer neuen Erhaltungskultur sichtbar macht. Ausgehend von präzisen Feldrecherchen zu Routinen, Materialflüssen, Spuren und Infrastrukturen eröffnen sie zwei sich ergänzende Perspektiven auf neue Narrative des (Um-)Bauens in Stadt und Land. Die Ansätze und Arbeitsweisen beider Kollektive werden im HDA zusammengeführt und unmittelbar lesbar gemacht. Ein vielschichtiges Begleitprogramm aus Gesprächen, einem Symposium und Workshops mit Studierenden – beginnend im Rahmen der Architekturtage 2026 – vertieft diese Perspektiven, entwickelt sie weiter und trägt sie im gemeinsamen Diskurs in die Öffentlichkeit. KICK OFF: Samstag, 30. Mai, Uhrzeit folgt in Kürze

Aktuelles, Architekturtage

Die Architekturtage 2026 laden alle ein, sich am Festival zu beteiligen – ob groß oder klein, ob Architekt*in, Ingenieur*in oder nicht. Gemeinsam wollen wir sichtbar machen, welche Infrastrukturen unseren Alltag prägen und welche Ideen uns für die Zukunft verbinden.

wanderung

Martin Schönherr und Conrad Brinkmeier wandern mit Ihnen zu drei markanten Brückenbauwerken und diskutieren über deren bautechnische Umsetzung und Auswirkungen auf den Raum.

Schleusenwarte beim Kraftwerk Abwind-Asten
AT26

Auf einer geführten Radtour vom Hauptplatz in Linz entlang der Donau bis zum Laufkraftwerk Abwinden-Asten wird Energie als räumliche und gesellschaftliche Ordnung lesbar. Eine Führung durch das Innere des Kraftwerks eröffnet Einblicke in seine technische und räumliche Logik. Beim anschließenden Power-Picknick werden baukulturelle Belange aufgetischt.