Ausstellung

YOSTAR – Young Styrian Architecture wird nach Graz, Maribor und Berlin nun auch in Brüssel im Steiermark-Haus zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt Beiträge von 76 Architekturschaffenden mit Bürogründung ab dem Jahr 2000 aus der slowenischen und der österreichischen Steiermark. Die teilnehmenden Büros präsentieren jeweils ein eigenes Projekt, eine (steirische) Referenz und eine gewachsene räumliche Situation, die den Hintergrund und Haltung des eigenen Schaffens bildet. In Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen.

Anna Lülja-Praun
Ausstellung

Anna-Lülja Praun (1906-2004) war eine österreichische Architektin und Designerin. Sie gehörte zu den Pionierinnen der österreichischen Baukunst und war eine der ersten Frauen, die in Österreich Architektur studierten. In Anlehnung an ihr Werk und zu ihrem Gedenken wird ein Wettbewerb für Möbelentwürfe mit mehreren Bildungseinrichtungen aus den Bereichen Design und Architektur durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt.

Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert erstmals die nominierten und preisgekrönten Architektur-Projekte, welche von einer internationalen Fachjury ausgewählt wurden, einem österreichischen Publikum und gibt darüberhinaus Einblick in die Rahmenbedingungen der Architekturproduktion in Bosnien und Herzegowina. Collegium Artisticum war eine künstlerische Bewegung, die 1939 in Sarajewo als antifaschistische Reaktion auf das politische Klima gegründet wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etablierten die GründerInnen der Bewegung die gleichnamige Ausstellung, die bis heute jedes Jahr die besten Projekte bosnischer Kunst- und Architekturschaffender zeigt.

Projekt: Barbara Gruber
Ausstellung

Narrative Architecture ist eine Architektur, die aus der Narration heraus entsteht und die selbst Geschichten erzählt. Die ausgestellten Architekturmodelle sind das Ergebnis einer narrativen Strukturanalyse ausgewählter Kurzgeschichten der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts, darunter AutorInnen wie Jorge Luis Borges, Charlotte Perkins Gilman, Franz Kafka, Ernest Hemingway und Thomas Pynchon.

Halle Haupthaus Heriot
Ausstellung

Das Institut für Grundlagen der Konstruktion und des Entwerfens (KOEN) der TU Graz präsentiert in der Ausstellung DEMOLISHED MODIFIED ENDANGERED – Modelling Austrian Architecture of the 20th Century – 45 Architekturmodelle, die während der letzten zwei Jahre am Institut entstanden sind. Die Vorlage für die 45 Modelle bildeten österreichische Architekturprojekte aus dem 20. Jahrhundert, die entweder verändert, zerstört oder niemals realisiert wurden.

Ausstellung

Seit 1967 verleiht die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs den BauherrInnenpreis, einen der wichtigsten Architekturpreise des Landes. Ausgezeichnet werden BauherrInnen für ihr herausragendes Engagement und das Ermöglichen innovativer und hochwertiger Projekte.

Henrike Naumann, Collage für Anschluss ‘90, 2018. Foto: Inga Selck. Courtesy die Künstlerin & KOW Berlin
Installation, Ausstellung, Architektursommer

Die 51. Ausgabe des steirischen herbst – erstmals unter der Leitung von Intendantin Ekaterina Degot – versteht sich unter dem Titel Volksfronten als zukunftsweisende Prolog-Edition. Im Haus der Architektur ist Henrike Naumann mit einer künstlerischen Installation zu Gast.

Exhibition

The House of Architecture is hosting the Future Architecture Summer School 2018 in Graz. Ten international and austrian emerging architects who participated in the Call of the Future Architecture Platform were selected as tutors and invited to Graz for a two-week Summer School to work with 25 young people. The results of their work during the Summer School will be shown in an exhibition offering participants the opportunity to make their developed ideas and concepts accessible to a broader public.

Ausstellung, Architektursommer

Zwecklose Architektur – was soll das sein? Ein zweckbefreites Bauwerk? Wo kann man das heute noch finden? Oder eher: Kann man das überhaupt noch finden? Studio Magic aus Graz ist auf seiner „Quest for the Nothingness“ im Rahmen des Architektursommers 2018 losgezogen, um in der Steiermark nach solchen (scheinbar) zwecklosen Architekturen zu suchen. Die Ergebnisse der einwöchigen Tour sind in Form einer Ausstellung im HDA zu sehen. Jede/r Besucher/in ist aktiver Teil der Wechselwirkung zwischen Zwecklosigkeit und neuer Idee.

Ausstellung, Architektursommer

Der postkoloniale Blick auf (das verlorene) Triest und der damit verbundene sanfte Wunsch auf Repatriierung auf der einen Seite und die vielen Identitäten (nicht nur jene der (konstruierten) Ethnien, wie in der Titelformulierung angedeutet) auf der anderen Seite fungieren als Leitmotive dieses Ausstellungs- und Konversationsprojekts.

Ausstellung, Podiumsdiskussion, Architektursommer

Das Labor verwandelt sich in eine Ausstellung: Zum Ausklang des wohnlabors präsentieren die WohnlaborantInnen ihre Ergebnisse und lassen die Erfahrungen der Woche Revue passieren. Gemeinsam mit Gästen und ExpertInnen aus der Planung, Lehre und Politik werden diese in einer abschließenden Podiumsdiskussion besprochen.

Ausstellung, Architektursommer

In einem gemeinsamen Projekt der Stadtteilarbeit entwickelten Menschen aus unterschiedlichen Quartieren eigene Sujets zum Zusammenleben. 12 Fotografien von Mario Gimpel fangen den Charakter der jeweiligen Nachbarschaften ein. Die Eröffnung der Ausstellung im Haus der Architektur begleitet ein Round Table zur Aneignung des öffentlichen Raumes durch Nachbarschaften.

Ausstellung, Architektursommer

Die Ausstellung stellt aktuelle Projekte Architekturschaffender in einen regionalen und internationalen Kontext, indem die teilnehmenden Büros neben einem eigenen Projekt, das für sie am relevantesten ist und am meisten ihrer architektonischen Grundhaltung entspricht, auch jeweils ein Projekt zeigen, das für sie als Quelle der Inspiration bzw. Haltung fungiert und sie am meisten beeinflusst hat.

Freibad Bruck an der Mur von Herta Frauneder
Ausstellung, Architektursommer

Die steirische Architektin Herta Frauneder (1912–1999) machte als erste Frau im Jahr 1935 ihr Diplom an der Technischen Hochschule Graz und war somit eine der Pionierinnen ihrer Zeit. Sie wurde vor allem mit den von ihr geplanten Schwimmbädern bekannt. Markus Kaiser porträtiert das von ihr in den 1960ern geplante Freibad Bruck/Mur. Es ist eines der letzten noch weitgehend original erhaltenen Bäder jener Zeit.

Ausstellung

„Die produktive Stadt“ steht im Fokus der 14. Ausgabe von EUROPAN, dem europaweit größten Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge ArchitektInnen und StadtplanerInnen. Die Ausstellung "EUROPAN 14 – Productive Cities" zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der drei österreichischen Standorte Linz, Wien und Graz. Die Stadt Graz hat mit dem Areal entlang der Kärntnerstraße, einer Vorstadt-Transitzone, die ins Stadtzentrum führt, ein Gebiet mit höchster städtebaulicher Bedeutung eingebracht.

Joost Meuwissen: Ulysses´Homecoming, späte 1960er Jahre
Ausstellung

Die Ausstellung „Don’t Stop Thinking!“ bietet Einblicke in das komplexe Werk des Architekten Joost Meuwissen und ist Aufforderung und Inspiration, die alltäglichen Dinge unserer Städte aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Gezeigt werden ausgewählte Projekte, Zeichnungen, Texte und Filme sowie Werke der Malerin Marian Plug, die das Schaffen von Joost Meuwissen permanent begleitet hat.

Performance, Vorträge, Ausstellung

Virtuelle Realität und räumliche Audiotechnologien führen zu einem neuen Paradigma in den Bereichen Architektur und Musik. Die in diesen Medien entwickelten Werke erweitern die räumliche und auditive Sensibilität über das hinaus, was in der physischen Welt wahrnehmbar ist. Können wir sie jedoch noch als Architektur und Musik betrachten oder sind sie ihrer Herkunft mittlerweile fremd? Der Architekt Constantinos Miltiadis und der Komponist und Klangkünstler Gerriet K. Sharma stellen ihre Untersuchungen vor und zeigen Werke zu virtuellen navigierbaren Umgebungen und skulpturalem Raumklang.

Ausstellung

Die ZV Steiermark lädt zur Eröffnung der Ausstellung zum österreichischen BauherrInnenpreis 2017. Der Preis geht dieses Mal an Basilika und Geistliches Haus, Mariazell von Feyferlik/ Fritzer Architekten. Bei der Eröffnung stellen Wolfgang Feyferlik und Susanne Fritzer das Preisträgerprojekt vor.

Judith Saupper, Tania Borealis, Zeitraffersternbild #6, 2017
Ausstellung

Wie ist der Raum beschaffen, wenn er nicht erfahren wird? Wie kann man Zeit bildlich darstellen? Die Künstlerin Judith Saupper beschäftigt sich mit genau diesen Fragen und erarbeitet in Form von Collagen, sowohl heuristisch als auch künstlerisch, zweidimensionale Arbeiten auf Papier, Modelle von Hochhäusern und Nicht-Orten sowie collagierte Raum-Objekte und Installationen.

Exhibition

Fifty years ago, entitled “ambiente / environment”, the three-nation trigon biennial set out to examine the question of the perception of space, adding the factor of architecture to the established relationship between object and environment. To mark the anniversary year, the House of Architecture picks up this thread and investigates the role of architecture as a catalyst in the relationship of the human being and the environment. The exhibition “we are here! 3 experiments” presents three collectives, each projecting different models of this relationship. Exhibition co-produced by Haus der Architektur and steirischer herbst 2017.

Ausstellung

Vor 50 Jahren stellte sich die Dreiländerbiennale „trigon“ unter dem Titel „ambiente / environment“ die Frage nach der Wahrnehmung von Raum und erweiterte die etablierte Beziehung zwischen Objekt und Umwelt um den Faktor Architektur. Anlässlich des Jubiläumsjahres knüpft das Haus der Architektur hier an und untersucht die Rolle von Architektur als Katalysator der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Ausstellung „we are here! 3 Versuche“ stellt drei Kollektive vor, die andersartige Modelle dieser Beziehung entwerfen. Im Rahmen des steirischen herbst 2017.

Exhibition, Blog

According to social theorists, such as Marc Augé or Franco “Bifo” Berardi, we live in an age characterised by the collapse of the very idea of the future: In the last decades of the 20th century, with the repeated economic crisis, the discouraging reports to the Club of Rome – a group of experts from a wide range of disciplines – and the seemingly definite collapse of the socialist project, our belief in the future was irreparably shattered. Taking into account that the architectural project, in the conventional sense of the term, has always been a project of the future , the described situation must have had profound consequences for architecture as a discipline. The exhibition Architecture After the Future is based on the assumption that understanding and revealing these consequences presents a major task for the contemporary discourse on architecture and also a necessary prelude to the imminent debate on how to reintegrate the dimension of the future once again into the architectural and broader cultural imagination. The exhibition features eight contributions to Future Architecture Platform’s Call for Ideas 2016. Each of the eight projects selected by curator Ana Jeinić exemplifies a specific strategy for adapting architectural practice to the post-futurist cultural condition.

Ausstellung, Blog

Gesellschaftstheoretikern wie Marc Augé oder Franco „Bifo“ Berardi zufolge leben wir in einer Ära, die durch den Zusammenbruch jeglicher Zukunftsvorstellungen sowie des Zukunftsbegriffes selbst gekennzeichnet ist. Bedenkt man, dass jeder architektonische Entwurf, im herkömmlichen Sinn dieses Begriffs, immer auch ein Zukunftsentwurf ist, muss die post-futuristische Stimmung der Gegenwartsgesellschaft schwerwiegende Folgen für die Architektur als Disziplin haben. Die Ausstellung Architecture After the Future gründet auf der Annahme, dass das Verstehen und Sichtbarmachen dieser Folgen eine wichtige Aufgabe für den zeitgenössischen Architekturdiskurs darstellt. Dadurch wird ein erster notwendiger Schritt gesetzt, um die Rückgewinnung der Zukunftsdimension des architektonischen Entwerfens einzuleiten. Gezeigt werden acht Beiträge, welche aus dem diesjährigen Call for Ideas der Future Architecture Platform ausgewählt wurden – jedes Projekt steht dabei exemplarisch für eine der spezifischen Strategien, durch die sich die architektonische Praxis an die Bedingungen der post-futuristischen Kultur anpasst.

Volksschule Mariagrün
Ausstellung

Die Ausstellung beschäftigt sich mit gegenwärtigen Tendenzen im Grazer Schulbau und stellt einen Vergleich zu den progressiven Konzepten und Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre her. Die Stadt Graz investierte, nicht zuletzt aufgrund der ständig wachsenden Bevölkerungszahl der Landeshauptstadt, in den letzten Jahren maßgeblich in die Entwicklung des Schulbaus. Neue pädagogische Konzepte wurden durch entsprechende Architektur gestützt. So bieten die Gebäude Lernlandschaften, die den aktuellen Erfordernissen im Bereich des Lernens, aber auch des Lehrens sowie der Ganztagsbetreuung entsprechen.