Die europäische Stadt befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, ausgelöst durch den ökonomischen und politischen Wandel in den letzten 20 Jahren. Die Perspektiven der Stadtentwicklung in Europa sind weitgehend unerforscht. Die notwendigen Debatten haben noch kaum begonnen. Zwei Symposien des HDA-Graz werfen Fragen auf und geben erste Impulse für eine Diskussion im europäischen Kontext. Was ist die spezifische Form der Urbanisierung am Beginn des 21. Jahrhunderts? Kann sie geplant werden oder wird sie von unsichtbaren und unberechenbaren Kräften gestaltet? Wird ”Stadt” allgegenwärtig und überall sein; erreicht sie eine neue Qualität von Künstlichkeit ? Existieren Städte auch ohne Bild, oder erzwingen sie Ersatzbilder, Architekturen der Sehnsucht, emotionale Stadtkonstruktionen ohne Geschichte?








