Cooperative Conditions: Gemeinnütziges Wohnen denken – räumlich, finanziell, politisch
wohnlabor
Das wohnlabor lädt zur Buchpräsentation von Cooperative Conditions ein. Im Zentrum stehen die räumlichen, finanziellen und regulatorischen Bedingungen für gemeinnützigen Wohnbau in Zürich – als Ausgangspunkt für eine Diskussion mit jungen Architekt:innen und Stadtakteur:innen über Transfermöglichkeiten und Handlungsspielräume in Graz.
Das wohnlabor lädt zur Buchpräsentation und anschließenden Diskussion ein: Cooperative Conditions. A Primer on Architecture, Finance and Regulation analysiert das Zürcher Genossenschaftsmodell im Hinblick auf Gemeinnützigkeit und Spekulationsverzicht. In den letzten 20 Jahren ist in Zürich herausragende, international beachtete Wohnarchitektur entstanden. Das Buch untersucht die Bedingungen, die solche Projekte ermöglichen – von der Idee des Teilens über Bodenpolitik und Finanzierungsmodelle bis hin zur Wettbewerbskultur.
Co-Autorin Rebekka Hirschberg (wohnlabor) gibt Einblicke in die mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnete Arbeit. Anschließend diskutieren wir mit jungen Architekt:innen, Forschenden sowie Vertreter:innen aus Stadtplanung und Politik, welche Lehren daraus für den Grazer Wohnbau gezogen werden können.
Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit in Graz langfristig nicht-spekulativer Wohnraum mit kollektiven Infrastrukturen und öffentlichen Räumen entsteht? Wie lassen sich Architektur, Finanzierung und Regulierung zusammendenken?
Ziel ist es, einen lokalen Diskursraum zu öffnen, in dem konkrete Strategien für gemeinwohlorientiertes Wohnen verhandelt werden – zwischen Konzept und Umsetzung, Utopie und Regelwerk.
