Veranstaltungen

Bei unserem fünften Themenabend im Rahmen der Reihe Start-up mit dem Titel "Der Bauherr … zwischen Eheberater und Marketingguru“ werden Bauherren, Architekten, Investoren, ein Rechtsanwalt sowie eine Expertin für Berufscoaching Ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dem Publikum teilen.

Welches Basiswissen ist für einen EU-Antrag notwendig und was sind die Antworten auf häufig gestellte Fragen? Die neue Broschüre "Start it up" des Creative Europe Desk Austria fast nützliche Tipps anschaulich zusammen. Erfahrene Projektträger und Partner aus der Steiermark und Slowenien geben Einblicke in die Zusammenarbeit in europäischen Netzwerken.

Volksschule Viktor Kaplan

Begleitend zur Ausstellung "Wenn gute Schulen Schule machen" findet am Eröffnungstag ein Symposium mit Gesprächspartnern aus Theorie und Praxis rund um Themen der Schulplanung und des Schulalltags statt.

Das Institut für Städtebau der TU Graz präsentiert in Kooperation mit dem Lateinamerikanischen Institut und dem Haus der Architektur einen Vortrag von Jorge Pérez Jaramillo, dem ehemaligen Planungsdirektor der Stadt Medellín in Kolumbien. Perez gibt Einblick in die urbanen Transformationen, die sich in Medellín in den letzten Jahrzehnten ereigneten.

Porträt des Mitbegründers der Hochschule für Gestaltung Ulm, das in der Reihe „edition disegno“ der Peter Schubert Filmproduktion erschienen ist. 2016 sind sechs Filme zur Gründungs- und Wirkungsgeschichte der Ulmer Hochschule für Gestaltung in digitaler Form neu veröffentlicht worden.

Das Haus der Architektur veranstaltet im Rahmen des BIG WIRBEL einen Kinderworkshop. Dabei setzen wir uns mit Proportion, Form und Dichte auseinander. Die Leichtigkeit von Textilien, die Vielseitigkeit von Schnur und Faden erlauben es uns, eine Vielfalt von Raumsituationen zu schaffen. Miteinander verbunden bilden sie eine Struktur, die den Ausstellungsraum des HDA in einer neuen Form erlebbar macht.

Die Implementierung von Suburbia als Versprechen von persönlicher Freiheit im eigenen Haus mit Garten hat eine Bewegung in Gang gesetzt, die letztendlich dem urbanen Gefüge, der Stadt selbst zum Nachteil gereicht. Am Beispiel der USA, wo „Suburbia“ für die Verwirklichung des „American Dream“ schlechthin steht, wird gezeigt, wie stark das vermeintlich Private einem übergeordneten, facettenreichen politischen und wirtschaftlichen Interesse dient. Ein Vortrag von Judith Eiblmayr.

Diagonale 2017 im HDA

Installation, Fest

Auch in diesem Jahr ist das österreichische Filmfestival Diagonale wieder zu Gast im HDA. Neben der raumgreifenden Installation des Medienkünstlers Gerald Moser gibt es an drei Abenden wieder die Reihe #DurchDieNacht'17 bei der gefeiert werden darf.

Wie flexibel kann das Bundesdenkmalamt auf planerische Problemstellungen reagieren und welche Informationen sind dazu verfügbar? Präsentiert werden zwei Nachschlagewerke als Angebot und Rüstzeug für den Berufsalltag. Mit Kurzvorträgen von Bernd Euler-Rolle, Walter Hauser und Alfred Bramberger.

EUROPAN 14 – PRODUCTIVE CITIES

Vortrag, Verlosung, Wettbewerb

EUROPAN eröffnet die vierzehnte Wettbewerbsrunde und präsentiert die drei österreichischen EUROPAN14-Standorte: GRAZ – LINZ – WIEN. Mit dem Thema „Die produktive Stadt“ legt EUROPAN14 einen besonderen Schwerpunkt auf eine nachhaltige Entwicklung der Städte durch gemischt genutzte Quartiere, alternative Energie- und hybride Nutzungskonzepte. Mit einem Vortrag von Ute Schneider / Kcap Architects&Planners / Rotterdam, Zürich, Shanghai. Verlosung einer freien Teilnahme bei EUROPAN14!

Landschaft und Lebenssinn

Buchpräsentation, Vortrag, Diskussion

Das kürzlich erschienene Buch „Landschaft und Lebenssinn“ versammelt Autoren verschiedener Disziplinen, die der Frage nachgehen, was genau wir an der alten Kulturlandschaft denn so gut finden und was wir aus ihr lernen sollten. Als Ort von „Konkretheit“ und „Eigenart“ liegt sie quer zu jenen vereinheitlichenden Modernisierungsversprechen, die den Wunsch nach mehr „Lebensqualität“ erst wecken. Im Gespräch mit Philosoph und Biosemiotiker Andreas Weber geht es um die anhaltende Suche nach einer Landschaft als Lebenswelt.

Die IG Architektur hat in Wien seit 2011 ein Mentoring für Architekturschaffende aufgebaut. Hier tauschen sich vorwiegend jüngere Architekturschaffende mit schon erfahrenen KollegInnen im Vier-Augen-Prinzip zu aktuellen Fragestellungen aus. Nun startet das IG Architektur Mentoring auch in Graz. Eine Veranstaltung der IG Architektur Steiermark.

“What the f*** is future” oder: Warum die Arbeitswelt von morgen eine andere und der Status Quo keine Option ist. Raphael Gielgen, Head of Research und Trend Scouting bei Vitra, mit einem Plädoyer für Neugierde und Spürsinn als Treibstoff für die Arbeitswelt von morgen

Minutenkonzert im HDA 2015

Bei den impuls MinutenKonzerten, veranstaltet von Ute Pinter, wandern Sie mit jungen Musikschaffenden aus der ganzen Welt durch die Grazer Altstadt, können mit ihnen ohne hemmende Bühnenschwelle unkompliziert in Kontakt kommen, dabei aus erster Hand mehr über die Musik der Gegenwart erfahren und nette Bekanntschaften und jede Menge Entdeckungen für Aug und Ohr machen.

Anhand von praktischen Anwendungsbeispielen wird gezeigt, was bei der Planung und Ausführung von Holz-Flachdächern beachtet werden muss, damit Schadensfälle, etwa durch eindringende Feuchtigkeit, ausgeschlossen werden können.

Der Architekturpreis des Landes Steiermark zur Förderung zeitgenössischer qualitätsvoller Architektur in der Steiermark wird im Dreijahresrhythmus vergeben. Prämiert wird ein in der Steiermark innerhalb der letzten 3 Jahre errichtetes Objekt. Zum Preis erscheint das Architekturjahrbuch Graz Steiermark 2016, herausgegeben von Markus Bogensberger, Tina Gregorič und dem HDA.

verDICHTen

Buchpräsentation

Für eine nachhaltige Raumentwicklung gilt es, angesichts der stetig wachsenden Bevölkerung bestehende Siedlungsstrukturen zu verdichten. In der aktuellen Diskussion über Dichte liefert die Lowrise-Typologie einen wichtigen Beitrag. In diesem Buch werden rund 60 ausgewählte Lowrise-Siedlungen bezüglich der Effizienz ihrer Ausnutzung, Belegungsdichte und Flächenverhältnisse untersucht.

Auch in diesem Jahr stellen junge ArchitektInnen in der Vortragsreihe Mein HausVerstand einige ihrer Projekte im Bereich Neu- Um- und Zubau auf der Häuslbauermesse vor und stehen auch nach den Vorträgen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

GRIESPLATZZEICHNEN

Buchpräsentation

Eine Stadt ist mehr als eine Ansammlung von Häusern und Straßen. Sie entsteht in den Augen der Menschen, die in ihr wohnen und ist voller Bedeutungen, Erinnerungen, Bilder und Geschichten. Die Orte einer Stadt können daher – je nach Blickwinkel – ganz unterschiedlich aussehen. Ein und derselbe Ort kann als Angstraum oder Lieblings-Platz empfunden werden; er kann wichtig sein oder unbedeutend; er kann mit Hoffnung oder Verfall verbunden, eine neue Heimat oder Symbol einer verlorenen Vergangenheit sein. Aus rund 100 subjektive Ansichten zum Griesplatzes, sog. „Mental Maps", und Interviews entstand ein kaleidoskopartiges Gesamtbild des Platzes, das neue Blicke auf diesen kontroversen Stadtraum ermöglicht. In der Publikation finden sich sämtliche Mental Maps und ergänzende Essays.

Das Buch ist der Versuch einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit der Realität politischer Gefangener und steht programmatisch für die Auseinandersetzung mit Erinnerung und Erinnerungskultur. Es versammelt unterschiedliche Methoden und Arbeitsweisen, um räumliche und zeitliche Komponenten des Entschwindens und Bewahrens aneinanderzureihen und aufzuzeigen, dass die Beschäftigung mit Erinnerung die Erinnerung selbst sein kann. Zur Vorstellung des Buches sprechen Roger Riewe (Leiter des Instituts für Architekturtechnologie, TU Graz), Armin Stocker und Ziga Kresevic (UniversitätsassistentInnen am Institut für Architekturtechnol

Herbert Eichholzer war einer der profiliertesten Architekten der Klassischen Moderne in Österreich und erfüllt von der Idee, als Architekt am Werden einer neuen Gesellschaft unter sozialem Anspruch mitzuwirken. Aufgrund seines gesellschaftpolitischen Engagements wandte er sich vor allem Bauaufgaben zu, die dem Streben nach Solidarität, bauliche Gestalt gaben. Der Film zeichnet ein persönliches Bild des Architekten und liefert Einblicke in seine Beweggründe, in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu gehen.