Presse

Außenansicht HDA
Superstudio, Liebe Grüße aus Graz von Superstudio (Ansichtskarte), 1969

50 Jahre nach dem gesellschaftskritischen Beitrag „The Continuous Monument: An Architectural Model for Total Urbanization“ von Superstudio 1969 in Graz im Rahmen der Dreiländer-Biennale trigon 69: architektur und freiheit untersuchen KünstlerInnen und ArchitektInnen einer jüngeren Generation die Rolle von ArchitektInnen als RaumgestalterInnen und die Zukunftspotentiale ihrer Werkzeuge. Die erarbeiteten Positionen adressieren die voranschreitende Virtualisierung der Gegenwart. Den zeitgenössischen Arbeiten wird eine Auswahl der wichtigsten Werke von Superstudio zur Genese des Continuous Monument aus den Archiven Grazer Kunst- und Kulturinstitutionen gegenübergestellt.

Olafur Eliasson, Cirkelbroen, 2015 | Christianshavns Kanal, Copenhagen, 2015 | Photgrapher: Anders Sune Berg | Courtesy of A gift from Nordea-fonden to the city of Copenhagen

Die Ausstellung "Fahr Rad!" beschäftigt sich damit, wie der Weg zu einer nachhaltigen und sozialen Umwelt auch über die Planung für fahrradgerechte Städte und Orte führen kann. Die Wanderausstellung des Deutschen Architekturmuseums DAM zeigt, wie eine Stadtentwicklung aussehen kann, die in Zukunft noch mehr Menschen aufs Rad lockt – und wirbt mit Projekten aus aller Welt für diese sanfte Rückeroberung der Stadt. Zudem wird in zusätzlichen Beiträgen auf die Situation des Radverkehrs in Graz und der Steiermark Bezug genommen – ausgearbeitet vom Institut für Städtebau der Fakultät für Architektur der TU Graz.

"Handbook of Tyranny"

„Handbook of Tyranny“ zeigt Auszüge aus dem gleichnamigen Buch von Theo Deutinger, das vor kurzem im Lars Müller Verlag erschienen ist. Das Buch präsentiert Architekturen, die sich gegen Freiheiten der NutzerInnen oder ihr Wohlbefinden richten. Oft subtil in der Form einer Armlehne bei einer Parkbank, oder ganz direkt, in der Form einer Mauer zwischen zwei Staaten. Die Ausstellung im HDA beschäftigt sich mit jenen sechs der zwölf Kapitel aus dem Buch, die sich mit der Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Menschen befassen.

Der von Anselm Wagner und Sophia Walk in Zusammenarbeit mit dem HDA herausgegebene "Architekturführer Graz" (DOM publishers, Berlin) dokumentiert auf 456 Seiten erstmals alle relevanten Gebäude vom 12. bis zum 21. Jahrhundert und bettet sie in einen kunst- und kulturhistorischen Kontext ein. Das Buch wurde im Rahmen eines Masterstudios am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz erstellt. Die Fotos und Pläne stammen von Studierenden des Instituts für Zeitgenössische Kunst und des Instituts für Architektur und Medien.

2018 findet zum zweiten Mal der Architektursommer in Graz und der Steiermark statt. Von Juni bis September gibt es wieder zahlreiche Vorträge, Führungen, Installationen, Ausstellungen und viele weitere Veranstaltungen, die sich mit unserer gebauten Lebensumwelt auseinandersetzen.

Joost Meuwissen: Ulysses´Homecoming, späte 1960er Jahre

Die Ausstellung „Don’t Stop Thinking!“ bietet Einblicke in das komplexe Werk des Architekten Joost Meuwissen und ist Aufforderung und Inspiration, die alltäglichen Dinge unserer Städte aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Gezeigt werden ausgewählte Projekte, Zeichnungen, Texte und Filme sowie Werke der Malerin Marian Plug, die das Schaffen von Joost Meuwissen permanent begleitet hat.

Sujet der Ausstellung „we are here! 3 Versuche“

Vor 50 Jahren stellte sich die Dreiländerbiennale „trigon“ unter dem Titel „ambiente / environment“ die Frage nach der Wahrnehmung von Raum und erweiterte die etablierte Beziehung zwischen Objekt und Umwelt um den Faktor Architektur. Anlässlich des Jubiläumsjahres knüpft das Haus der Architektur hier an und untersucht die Rolle von Architektur als Katalysator der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Ausstellung „we are here! 3 Versuche“ stellt drei Kollektive vor, die andersartige Modelle dieser Beziehung entwerfen. Eine Ausstellung im Rahmen des steirischen herbst.

Das HDA ist Teil der Future Architecture Platform, der ersten paneuropäischen Plattform für Architektur-Institutionen, -Festivals und -ProduzentInnen, um gemeinsam Ideen für die Zukunft der Architektur sowie unserer Städte zu diskutieren. 2017 findet im Rahmen dessen die Austellung und das Sympoisum Architecture After the Future statt. Dort wird der Frage nachgegangen, ob die post-futuristische Stimmung der Gegenwartsgesellschaft schwerwiegende Folgen für die Architektur als Disziplin hat.

Volksschule Mariagrün

Die Ausstellung im Haus der Architektur beschäftigt sich mit gegenwärtigen Tendenzen im Schulbau in der Steiermark und stellt parallel dazu einen Vergleich zu Entwicklungen und Konzepten aus den 1960er und 1970er Jahren her. Begleitend zur Ausstellung findet am Eröffnungstag ein Symposium mit Gesprächspartnern aus Theorie und Praxis rund um Themen der Schulplanung und des Schulalltags statt.