Ausstellungen

Grafik-Design und die damit verbundenen und davon beeinflussten Medien wie beispielsweise das Plakat haben in den letzten 100 Jahren die Kommunikationslandschaft verändert und entscheidend geprägt. Parallel dazu haben sich unterschiedliche Strömungen von visueller Kunst und Grafik-Design herausdifferenziert, deren Entwicklung bis heute nicht abgeschlossen ist. Dieses breite Spektrum an „Graphic Design“ – ein Begriff, der 1922 erstmals auftauchte – steht im Mittelpunkt von 6 Ausstellungen, an denen 8 Institutionen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind.

Baustellenserie Mailand
Ausstellung

ERÖFFNUNG: 21.09.2022, 20 UHR || Die bildliche Darstellung von Bauten und städtischen Räumen gehört zu den wichtigsten Formen in der Kommunikation von zeitgenössischer Architektur. Im Stadtraum werden diese Visualisierungen oft zu Werbezwecken an Baugerüsten und Bauzäunen verwendet. Die Ausstellung "Verhüllung und Verheißung" geht dem Phänomen der Immobilienwerbung im öffentlichen Raum nach. Aufnahmen des Fotografen Hans Georg Esch von Plakaten aus verschiedenen Teilen der Welt werden Texten von Reinier de Graaf, AMO/OMA, Bildanalysen der Grafikdesignerin Rosa Nussbaum sowie einer Installation des Künstlers Sven Borger gegenübergestellt.

Ausstellung

ERÖFFNUNG 20. JULI, 19 UHR || Die Oberfläche der Erde ist endlich und Boden unser kostbarstes Gut. Ein sorgloser oder ein kapitalgetriebener Umgang mit dieser Ressource hat in den vergangenen Jahrzehnten Gestalt und Funktion unserer Städte und Dörfer massiv verändert. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe und steigender Wohnungspreise stellt sich die Frage, ob der bisherige Weg mit maximalen Kompromissen und minimalen Anpassungen noch tragbar ist. Wo bleibt eine weitreichende und mutige Bodenpolitik?

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Ausstellung

Seit 1967 verleiht die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs den BauherrInnenpreis, einen der wichtigsten Architekturpreise des Landes. Ausgezeichnet werden BauherrInnen für ihr herausragendes Engagement und das Ermöglichen innovativer und hochwertiger Projekte. In der Ausstellung im HDA sind die sechs ausgezeichneten sowie die nominierten Projekte aus allen Bundesländern zu sehen.

Ausstellung

J.MAYER.H gehört zu den wenigen international bekannten zeitgenössischen Studios, die gleichzeitig in der Architektur, in der Kunst und im Design erfolgreich tätig sind. Die Ausstellung sucht nach der kreativen Kraft der transdisziplinären Arbeit. Wie beeinflussen sich Kunst, Design, digitaler Raum und Architektur? Was prägt den Ausdruck der Formen im Raum? Wie entstehen Formfindungsprozesse im Zusammenspiel zwischen Zwei- und Dreidimensionalität? Das HDA zeigt erstmals in einer Zusammenschau das aktuelle künstlerische Werk aus Zeichnungen und Collagen von Jürgen Mayer H. im Dialog mit gebauten Projekten des Büros.

Stadionbad Kapfenberg, Architektur: Ferdinand Schuster
Ausstellung in Wien

Nach einer erfolgreichen Schau im Haus der Architektur und in Kapfenberg ist die Ausstellung rund um die Person und das Schaffen Ferdinand Schuster nun in Wien zu sehen: Der Architekt Ferdinand Schuster (1920–1972) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Baukultur der Nachkriegszeit. Vor allem in Kapfenberg und Graz realisierte er Kirchen-, Industrie-, Freizeit-, Bildungs- und Wohnbauten. Schusters Arbeit entstand stets im Kontext seiner Reflexionen über die kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen des Bauens. Am 21. September 2020 wäre Ferdinand Schuster 100 Jahre alt geworden.

Ausstellung

Die Ausstellung Territorial Turn, entwickelt vom Institut für Städtebau der TU Graz, beschreibt den wesentlichen Wandel grundlegender Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen im Städtebau zugunsten einer verstärkten Wertschätzung des öffentlichen Raums. Die Ausstellung stellt mutige Konzepte vor und präsentiert wegweisende Lösungsmöglichkeiten. Anhand von sieben ausgewählten praktischen Beispielen aus Nantes, Leipzig, Amsterdam, Leuven, Wien, Péronnes-lez-Antoing und Trofaiach wird eine zukunftsweisende Ausrichtung des Städtebaus aufgezeigt.

Ausstellung

Ob in den historischen Stadtvierteln, auf dem Campus der University of Texas oder den westlichen Hügeln – Austin passt sich seinen Wasserläufen, Grüngürteln und der hügeligen Topografie an, alles überdacht durch einen phänomenalen Baldachin des gewachsenen Baumbestandes. Die Ausgewogenheit und das wie selbstverständlich wirkende, harmonische Zusammenspiel von Architektur und Natur zu erhalten ist das Credo von Miró Rivera Architects. Das HDA zeigt erstmals die Arbeitsweise der Architekturbüros und stellt ausgewählte Projekte vor, welche die Wechselwirkungen zwischen Stadt, Natur, Architektur und ihren Einfluss auf Lebens- und Arbeitsräume verhandeln. Kostenlose Führungen samstags um 15 Uhr und sonntags um 11 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich!

Olympic Shooting Arena
Ausstellung

2021 ist das Jahr des Sports – nicht nur in Graz, auch die Olympischen Sommerspiele wurden in das Jahr 2021 gelegt. Aus diesem Anlass zeigt das HDA ausgewählte Bauten, die unterschiedlichsten Formen der sportlichen Bewegung einen spezifischen Bewegungsraum bieten. Das Spektrum der in der Ausstellung gezeigten Beispiele aus ganz Europa präsentiert beispielhaft unterschiedliche planerische sowie konstruktive Ansätze und geht auch auf historische soziale Fragen zu Sport und Bewegung im städtischen und ländlichen Alltag ein. Allen ausgewählten Bauten gelingt ein gehaltvoller und ästhetischer Beitrag nicht nur für die Umgebung in Stadt oder Natur. Ausstellungseröffnung: 14. Juli 2021, 19 Uhr

Ausstellung

Ausstellung der Primaria1 der SIP (Schule im Pfeifferhof): Eine Schule am Stadtrand von Graz, umgeben von Bäumen. In diesem täglichen Lernumfeld entstand als kreativer Abschluss des Schulprojektes „Messen – Orientieren – Planen“ ein ganzes Dorf mit 20 unterschiedlichsten Traumbaumhäusern. Aus einer Fülle unterschiedlichster gesammelter Recycling-Materialien bastelten die Kinder Modelle, die – zusammen mit Zeichnungen und Texten – im Schaufenster des HDA zu sehen sind.

Fassaden-Mock-Up K118, Ausstellung S AM
Ausstellung

Die Endlichkeit von Material- und Energieressourcen stellt das Bauwesen vor neue Fragestellungen und Aufgaben im Kontext der Herausforderungen des Klimawandels. Die Ausstellung im HDA widmet sich dem Thema "Materialkreislauf". Sie stellt Studien und praktische Beispiele von Architekturen, Umnutzungen und Systemkreisläufen vor, die durch ihre hohe gestalterische Qualität sowie durch ihre beeindruckende Genese aus wiederverwendeten Materialressourcen überzeugen.

Filmstill, Homo Urbanus Neapolitanus
Ausstellung

Das Haus der Architektur präsentiert das außergewöhnliche Werk von Ila Bêka und Louise Lemoine, die zu den bedeutendsten KünstlerInnen und FilmemacherInnen im Bereich der Architektur unserer Zeit zählen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer bekanntesten Filme. Zu ihren neuesten Arbeiten gehört die Filmserie Homo Urbanus, die die Beziehung zwischen Menschen und Städten in unterschiedlichsten Teilen der Welt in den Fokus nimmt. Ebenfalls zu sehen: Koolhaas Houselife, Moriyama-San, The Infinite Happiness und Barbicania. Diese Filmserie gibt Einblicke in das alltägliche Leben in Bauten, die zu den herausragendsten Werken der Architektur der letzten Jahrzehnte gehören.

Ausstellung

Wie sieht nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung aus? Das HDA begleitet mit dieser Ausstellung das Projekt „NORMAL – direkter Urbanismus x 4“ von transparadiso im Rahmen des Kulturjahrs Graz 2020 in vier Bezirken am Stadtrand von Graz. Um aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen der Stadtplanung zu begegnen, entwickelte transparadiso die Methode des direkten Urbanismus für eine sozial engagierte Stadtplanung, in der direkte Aktion und Planung ineinandergreifen. Gemeinsam mit den eingeladenen urban practitioners orizzontale (I), public works (GB), Georg Winter / TanzPflanzPlan AG (D) arbeitet transparadiso in Andritz (Nord), Waltendorf (Ost), Liebenau (Süd), Wetzelsdorf (West).

Foto
Ausstellung

Die zunehmende Abwanderung aus den ländlichen Gebieten in die Städte, der dadurch verursachte Leerstand und damit einhergehende demographische Wandel der dörflichen Strukturen ist nicht nur in Österreich oder der Steiermark zu beobachten, sondern findet weltweit – wenn auch auf Grund unterschiedlicher Ursachen – statt. Welche Möglichkeiten und Ansätze gibt es, um diese prekäre Entwicklung aufzuhalten oder gar umzukehren? Die Ausstellung zeigt ausgewählte Beispiele der Revitalisierung aus dem „Land-Leben“ in Dörfern und Gemeinden, die mit Hilfe von ArchitektInnen, Politik sowie PlanerInnen entwickelt wurden und unterschiedliche Strategien der erfolgreichen Reaktivierung im ländlichen Raum vorstellen.

Stadionbad Kapfenberg, Architektur: Ferdinand Schuster
Ausstellung

Nach einer erfolgreichen Schau im Haus der Architektur ist die Ausstellung rund um die Person und das Schaffen Ferdinand Schuster in Kapfenberg zu sehen: Der Architekt Ferdinand Schuster (1920–1972) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Baukultur der Nachkriegszeit. Vor allem in Kapfenberg und Graz realisierte er Kirchen-, Industrie-, Freizeit-, Bildungs- und Wohnbauten. Schusters Arbeit entstand stets im Kontext seiner Reflexionen über die kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen des Bauens. Am 21. September 2020 wäre Ferdinand Schuster 100 Jahre alt geworden.

Stadionbad Kapfenberg, Architektur: Ferdinand Schuster
Ausstellung, Buchpräsentation

Der Architekt Ferdinand Schuster (1920–1972) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Baukultur der Nachkriegszeit. Vor allem in Kapfenberg und Graz realisierte er Kirchen-, Industrie-, Freizeit-, Bildungs- und Wohnbauten. Schusters Arbeit entstand stets im Kontext seiner Reflexionen über die kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen des Bauens. Diese Haltung vermittelte er auch in der Architekturlehre an der Technischen Hochschule Graz, an der er von 1964 bis 1972 den Lehrstuhl für Baukunst und Entwerfen innehatte. Am 21. September 2020 wäre Ferdinand Schuster 100 Jahre alt geworden. Ausstellung und Publikation geben aus diesem Anlass einen Einblick in sein umfassendes Werk.

Ausstellung

– Ausstellungsdauer verlängert bis 12. Juni, Di–Fr 11-17 Uhr – Der BauherrInnenpreis zeichnet seit 1967 BauherrInnen für ihr herausragendes Engagement und das Ermöglichen innovativer und hochwertiger Projekte aus. In der Ausstellung sind die sechs ausgezeichneten sowie die nominierten Projekte aus dem Jahr 2019 zu sehen.

Ausstellung

VERSCHOBEN – NEUER TERMIN WIRD IN KÜRZE BEKANNT GEGEBEN! Anlässlich der Diagonale – Festival des österreichischen Films präsentiert das Haus der Architektur das außergewöhnliche Werk von Ila Bêka und Louise Lemoine, die zu den bedeutendsten KünstlerInnen und FilmemacherInnen im Bereich der Architektur unserer Zeit zählen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer bekanntesten Filme. Zu ihren neuesten Arbeiten gehört die Filmserie Homo Urbanus, die die Beziehung zwischen Menschen und Städten in unterschiedlichsten Teilen der Welt in den Fokus nimmt. Ebenfalls zu sehen: Koolhaas Houselife, Moriyama-San, The Infinite Happiness, Barbicania und Spiriti. Diese Filmserie gibt Einblicke in das alltägliche Leben in Bauten, die zu den herausragendsten Werken der Architektur der letzten Jahrzehnte gehören.

Ausstellung

Die Ausstellung EUROPAN15 – Productive Cities 2 zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der fünf österreichischen Standorte Graz, Innsbruck, Villach, Weiz und Wien. Die Preisverleihung mit allen internationalen und nationalen PreisträgerInnen bildet den Auftakt zur Ausstellung. EUROPAN ist der europaweit größte Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge internationale PlanerInnen, StadtplanerInnen und LandschaftsplanerInnen unter 40 Jahren.

Ausstellung

Die Ausstellung macht auf die rasante gesellschaftspolitische Entwicklung Albaniens in den letzten Jahren aufmerksam. Sie versammelt albanische und steirische Positionen – die gezeigten Arbeiten wurden speziell für die Ausstellung entwickelt –, die gleichsam als Momentaufnahme gelten und architektonische Aspekte beleuchten. Mit Arbeiten von: Alban Hajdinaj, Ergin Zaloshnja, Eva Mahr, Robert Pichler, Robert Krenn, Matilda Odobashi, Dritan Hyska, Gentian Shkurti

Ausstellung, Preisverleihung

Der nach dem Grazer Architekten Herbert Eichholzer (1903-1943) benannte Förderungspreis wird alle zwei Jahre von der Stadt Graz an begabte Architekturstudierende der TU Graz vergeben. Die Ausstellung im HDA zeigt die Arbeiten der PreisträgerInnen des Herbert Eichholzer Architekturförderungspreises 2019 sowie alle weiteren eingereichten Arbeiten.

Ausstellung

Der radikale Denkansatz von Superstudio, einer 1966 in Florenz gegründeten Architekten- und Künstlergruppe, ging ausgehend von ihrem gesellschaftskritischen Modellentwurf „The Continuous Monument: An Architectural Model for Total Urbanization“ (1969) in die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Die erste und gleichzeitig einzige gebaute Version dieses Entwurfs entstand 1969 in Graz im Rahmen der Dreiländer-Biennale trigon 69: architektur und freiheit. 50 Jahre nachdem Superstudio auf den Zeitgeist der 1960er Jahre mit einer Kritik auf die Fortschrittsgläubigkeit jener Zeit reagierte, widmen sich KünstlerInnen und ArchitektInnen einer jüngeren Generation den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die die Produktion und Rezeption dieses Entwurfs begleiteten.

Olafur Eliasson, Cirkelbroen, 2015 | Christianshavns Kanal, Copenhagen, 2015 | Photgrapher: Anders Sune Berg | Courtesy of A gift from Nordea-fonden to the city of Copenhagen
Ausstellung

Wie kann Stadtentwicklung aussehen, um noch mehr Menschen aufs Fahrrad zu locken? Mit Projektbeispielen aus aller Welt wirbt die Ausstellung Fahr Rad! für die sanfte Rückeroberung der Stadt und zeigt, wie der Weg zu einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Umwelt auch über die Planung von fahrradgerechten Städten und Orten führen kann. Gezeigt werden Lösungen aus den Städten Kopenhagen, Groningen, Barcelona, New York, dem Ruhrgebiet und Oslo. Zudem wird auf die Situation des Radverkehrs in Graz und der Steiermark Bezug genommen.

"Handbook of Tyranny"
Ausstellung

„Handbook of Tyranny“ zeigt Auszüge aus dem gleichnamigen Buch von Theo Deutinger, das vor kurzem im Lars Müller Verlag erschienen ist. Das Buch präsentiert Architekturen, die sich gegen Freiheiten der NutzerInnen oder ihr Wohlbefinden richten. Oft subtil in der Form einer Armlehne bei einer Parkbank, oder ganz direkt, in der Form einer Mauer zwischen zwei Staaten. Die Ausstellung im HDA beschäftigt sich mit jenen sechs der zwölf Kapitel aus dem Buch, die sich mit der Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Menschen befassen.