Ausstellungen

Judith Saupper, Tania Borealis, Zeitraffersternbild #6, 2017

RAUMGEFÜGE

Ausstellung

Wie ist der Raum beschaffen, wenn er nicht erfahren wird? Wie kann man Zeit bildlich darstellen? Die Künstlerin Judith Saupper beschäftigt sich mit genau diesen Fragen und erarbeitet in Form von Collagen, sowohl heuristisch als auch künstlerisch, zweidimensionale Arbeiten auf Papier, Modelle von Hochhäusern und Nicht-Orten sowie collagierte Raum-Objekte und Installationen.

we are here!

Ausstellung

Vor 50 Jahren stellte sich die Dreiländerbiennale „trigon“ unter dem Titel „ambiente / environment“ die Frage nach der Wahrnehmung von Raum und erweiterte die etablierte Beziehung zwischen Objekt und Umwelt um den Faktor Architektur. Anlässlich des Jubiläumsjahres knüpft das Haus der Architektur hier an und untersucht die Rolle von Architektur als Katalysator der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Ausstellung „we are here! 3 Versuche“ stellt drei Kollektive vor, die andersartige Modelle dieser Beziehung entwerfen. Im Rahmen des steirischen herbst 2017.

Architecture After the Future

Ausstellung, Blog

Gesellschaftstheoretikern wie Marc Augé oder Franco „Bifo“ Berardi zufolge leben wir in einer Ära, die durch den Zusammenbruch jeglicher Zukunftsvorstellungen sowie des Zukunftsbegriffes selbst gekennzeichnet ist. Bedenkt man, dass jeder architektonische Entwurf, im herkömmlichen Sinn dieses Begriffs, immer auch ein Zukunftsentwurf ist, muss die post-futuristische Stimmung der Gegenwartsgesellschaft schwerwiegende Folgen für die Architektur als Disziplin haben. Die Ausstellung Architecture After the Future gründet auf der Annahme, dass das Verstehen und Sichtbarmachen dieser Folgen eine wichtige Aufgabe für den zeitgenössischen Architekturdiskurs darstellt. Dadurch wird ein erster notwendiger Schritt gesetzt, um die Rückgewinnung der Zukunftsdimension des architektonischen Entwerfens einzuleiten. Gezeigt werden acht Beiträge, welche aus dem diesjährigen Call for Ideas der Future Architecture Platform ausgewählt wurden – jedes Projekt steht dabei exemplarisch für eine der spezifischen Strategien, durch die sich die architektonische Praxis an die Bedingungen der post-futuristischen Kultur anpasst.

Volksschule Mariagrün

Die Ausstellung beschäftigt sich mit gegenwärtigen Tendenzen im Grazer Schulbau und stellt einen Vergleich zu den progressiven Konzepten und Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre her. Die Stadt Graz investierte, nicht zuletzt aufgrund der ständig wachsenden Bevölkerungszahl der Landeshauptstadt, in den letzten Jahren maßgeblich in die Entwicklung des Schulbaus. Neue pädagogische Konzepte wurden durch entsprechende Architektur gestützt. So bieten die Gebäude Lernlandschaften, die den aktuellen Erfordernissen im Bereich des Lernens, aber auch des Lehrens sowie der Ganztagsbetreuung entsprechen.

Im Rahmen des Designfestivals assembly, das nun schon zum dritten Mal im HDA zu Gast ist, wird eine raumgreifende Installation der deutschen Künstlerin Louise Walleneit gezeigt.

BauherrInnenpreis '16

Ausstellung

Seit 1967 wird von der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreich der BauherrInnenpreis, einer der wichtigsten Architekturpreise im Land, verliehen. Honoriert werden BauherrInnen oder AuftraggeberInnen, die einen besonderen Beitrag zur Baukultur geleistet haben. Für den BauherrInnenpreis 2016 gab es insgesamt 100 Einreichungen. Aus diesen kürte die Jury sechs PreisträgerInnen.

Der Architekturpreis des Landes Steiermark 2016 geht an das Pflegeheim Erika Horn von Dietger Wissounig Architekten in Graz, Andritz

Der Architekturpreis des Landes Steiermark zur Förderung zeitgenössischer qualitätsvoller Architektur in der Steiermark wird im Dreijahresrhythmus vergeben und ist mit einem Preisgeld von € 10.000,- dotiert. Prämiert wird ein in der Steiermark innerhalb der letzten 3 Jahre errichtetes Objekt. Der Architekturpreis des Landes Steiermark 2016 geht an das Pflegewohnheim Erika Horn von Dietger Wissounig Architekten.

Die Ausstellung des Instituts für zeitgenössische Kunst der TU Graz zeigt Ergebnisse des Semesterprojekts Sans Souci: Four Faces of Omarska, welches Teil der Ausstellung Body Luggage des steirischen herbst 2016 im Kunsthaus Graz war. Dabei

© Felix Zitter-HDA

Kopf Hand Blatt

Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung werden in den 1980er Jahren erstellte Zeichnungen aus der Sammlung des Josef-Krainer-Hauses (Steirische Volkspartei) sowie aktuelle Skizzen von steirischen Architekturschaffenden präsentiert.

Zur Gründungszeit des steirischen herbst vor knapp 50 Jahren wurde der Begriff Trigon für einen Kunstaustausch zwischen Jugoslawien, Österreich und Italien geprägt. Nach der Auflösung des Staates Jugoslawien ist die Region zunehmend von Deregulierung bestimmt. Die Ausstellung „Bratstvo i Jedinstvo“ zeichnet diese Transformationsprozesse nach.

Die GerambRose wird vom Verein BauKultur Steiermark als Würdigung für Leistungen verliehen, die im Sinne der Erhaltung oder Schaffung qualitätsvoller Baukultur erbracht wurden, wobei die gemeinsame Arbeit von Bauherrschaft, Planer oder die Planerin, Ausführenden im Mittelpunkt des Preises steht. Die GerambRose 2016 widmet sich dem Thema „Arbeitswelten".

Anfang des Jahres 2016 wurde der Region Südsteiermark die Auszeichnung als LandLuft Baukulturregion verliehen. Im Rahmen der Ausstellungstour LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2016 werden die Chancen kommunaler Baukultur beleuchtet. Die Wanderausstellung ist auf einer Reise quer durch Österreich und das benachbarte Europa, um auf den Wert von Baukultur aufmerksam zu machen.

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Ausstellung

Die Ausstellung ermöglicht es BesucherInnen, in das intellektuelle und praktische Universum von neun optimistischen, jungen architektonischen Positionen/Praxen, die mögliche Antworten auf relevante gesellschaftliche Fragen entwickeln, einzutauchen und so zu entdecken, was sie in ihren Entwürfen leitet.

Europan ist der europaweit größte Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge internationale ArchitektInnen, StadtplanerInnen und LandschaftsplanerInnen unter 40 Jahren. Die Ausstellung zeigt alle PreisträgerInnenprojekte der fünf österreichischen Standorte der dreizehnten Wettbewerbsrunde: Bruck/Mur, Graz, Linz, St Pölten, Wien.

studio Asynchrome

ComickünstlerInnen sind gleichzeitig SchriftstellerInnen und bildende KünstlerInnen. Wie aber verhalten sich Text und Bild in ihren Werken zueinander? Was passiert im Leerraum zwischen den Bildern? Was möchten uns die gezeigten Perspektiven erzählen? All das gehört zum Geheimnis der Comickunst, auch ‚neunte Kunstform‘ genannt

ÜBERLEBENSRÄUME

Ausstellung

Die „Authentizität“ und Exotik informeller Siedlungen fasziniert die Wohlstandgesellschaft ebenso, wie sie sich davon bedroht fühlt. Einerseits stehen Slums für die „Unzivilisiertheit der Anderen“, andererseits ist das direkte Erleben von Slums bereits touristisches Programm. Informelle Siedlungen sind aber weder ein bunter Abenteuerspielplatz noch ein archaischer, gesetzesfreier Raum. „Überlebensräume“ ist eine künstlerisch-dokumentarische Recherche über die informellen Siedlungen in Serbien, Rumänien, aber auch in Österreich.

BAUHERRiNNENPREIS ‘15

Aus insgesamt 74 Einreichungen für den Bauherrenpreis 2015 wurden durch eine Nominierungsjury 24 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Walter Angonese (Kaltern, Südtirol), Hemma Fasch (Wien) und Otto Kapfinger (Wien) nun sechs PreisträgerInnen des ZV-Bauherrenpreises 2015.

Urbane Inklusion

Ausstellung

Studierende des Master-Studiengangs Architektur (Jahrgang 2014) der FH JOANNEUM haben sich im Wintersemester 15/16 im Rahmen der Lehrveranstaltungen STÄDTEBAULICHES ENTWERFEN und NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik beschäftigt. Unter Einbindung einer Vielzahl von unterschiedlichen AkteurInnen galt es auszuloten, welche räumlichen und infrastrukturellen Potenziale die Stadt Graz hinsichtlich kurzfristiger, mittelfristiger oder langfristiger Unterbringungsstrategien hat.

JAMMERTHAL

Die an der Küste Utopias anflutenden Wellen haben ihren Ursprung nicht in den lichten oder dunklen Weiten der Phantasie. In den Schaumkronen der Brandung treiben der Müll, die Hoffnungsfetzen und die Bruchstücke unserer Weltordnung zusammen mit den Fliehenden und Verzweifelten, die in kaum seetauglichen Booten die gefährliche Überfahrt wagen. Die entscheidende Eigenschaft der Utopie besteht darin, dass sie nie hier ist, sondern immer dort, und dass die auf sie gerichteten Bewegungen schwerlich ankommen.

Günther Domenig – Ein anderer Blick

Ausstellung, Ausstellungsübernahme

Die Ausstellung "Günther Domenig – ein anderer Blick. Architekturbilder von David Schreyer" macht in Innsbruck Station! Günther Domenig (1934-2012) war die herausragende Figur der steirischen Architektenschaft seit den 1960er Jahren. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen acht ausgewählte Bauten, die von David Schreyer 2013 und 2014 besucht und fotografiert wurden. Nicht die lückenlose Dokumentation der Arbeit von Günther Domenig, sondern ein Eintauchen in die Vielfalt seines Schaffens ist Ziel der Ausstellung.

fitting Choreographie: Willi Dorner
 architektonisches Konzept: Gabu Heindl Foto: Lisa Rastl

Spielräume

Ausstellung