Dystopian Ambling
Georg Hartwig
Aufbauend auf der App Dystoptimal, die an 17 Orten in Graz dystopische Zukunftsszenarien in 360 Grad Virtual Reality über die tatsächlichen urbanen Topografien legt, werden kurzweilige Spaziergänge in Gruppen (bis zu 15 Personen) an jeweils drei bis vier Locations unternommen, um diese Dystopien zu erleben. Eine nachfolgende offenes Diskussion unter den teilnehmenden Personen zu den verhandelten Themen soll auf dem Podcast Kanal The Artvark veröffentlicht werden.
Die Smartphone App Dystoptimal entwirft Virtual Realities, die an 17 Locations in Graz immersiv erlebt werden können, indem eine Parallel Umgebung über die Real-Welt gelegt wird. Beginnend im Jahr 2029 kann man eine virtuelle Reise bis ins Jahr 2120 unternehmen, auf der dystopische Entwicklungen thematisiert werden, deren Wurzeln schon jetzt manifest sind.
Die Szenen sind erlebbar in animierten 360 Grad 3D-Renderings und wandern bei einem physischen Schwenk des/der User_in mit, legen sich also am Display des Endgeräts (iPhone, Tablet etc.) deckend über die jeweiligen Topographie des Landmark-Points. Durch ein spezifisches Sounddesign vertieft sich das Erleben zusätzlich. Richtet der/die User_in sein Augenmerk nun wieder auf die wirkliche Welt, so erfährt er/sie die Stadt im Jetzt neu und von einem anderen, holistischen Kontext aus. Das Bewusstsein für die Lebensqualität der urbanen Umgebung und deren Ästhetik kann geschärft werden. Weiters kann die Stadt Graz spielerisch erkundet werden, indem man den/die User_in an neue, für sie/ihn unbekannte urbane Orte leitet.
Für das Projekt Dystopian Ambling ist diese App die Grundlage: Auf Spaziergängen in kleinen Gruppen werden drei bis vier dieser Szenen (und Zukünften) besucht, erlebt und Eindrücke gesammelt. Nachfolgend soll eine offene Diskussion stattfinden, die aufgezeichnet wird und auf dem Podcast-kanal The Artvark veröffentlicht wird. Alternativ können diese Diskussionen auch als Veranstaltungsreihe im HDA stattfinden.
