sub:urban
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Das Projekt „sub:urban“ erforscht nachhaltige Wohnformen mit Fokus auf Tiny Houses und Lehm. Ziel ist es, platzsparende, ökologische Alternativen zum Einfamilienhaus zu entwickeln und Bodenversiegelung zu thematisieren. In Tokio und Österreich werden Beispiele analysiert, Lehmbauseminare besucht und Interviews geführt. Ein Katalog und eine Ausstellung übertragen die Erkenntnisse auf Österreich. (Kulturelle) Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Aspekte sind zentrale Themen.
Das Projekt erforscht nachhaltige und alternative Wohnformen mit einem Fokus auf Tiny Houses und dem Baustoff Lehm. Ziel ist es, durch Beispiele, insbesondere aus Tokio, innovative und ökologische Wohnformen zu entwickeln, die in städtischen und ländlichen Gebieten genutzt werden können. Dabei wird das Problem der Bodenversiegelung und ihre ökologischen Folgen, wie Hochwassergefahr und Flächenverbrauch, adressiert. Tiny Houses bieten eine platzsparende und ressourcenschonende Alternative zum Einfamilienhaus, während Lehm als umweltfreundlicher Baustoff die klimatischen Vorteile unterstreicht. Im Rahmen des Projekts werden wir an Lehmbauseminaren in Österreich teilnehmen, um technisches Wissen und Kontakte zu knüpfen. In Tokio wird das Potenzial der Tiny Houses erforscht und durch Gespräche mit Bewohner:innen und Architekt:innen deren soziale und ökologische Wirkung untersucht. Die Ergebnisse werden in einem Katalog dokumentiert, der als Inspiration für den österreichischen Kontext dienen soll. Eine zentrale Rolle spielt die „Lehmschale“, die in Japan angefertigt wird. Nach der Rückkehr ist eine (Wander)Ausstellung - in Form einer Holzkonstruktion die mit Information bedruckten Reispapierwänden ein Tiny House nachbildet - in Österreich geplant. Das Projekt möchte die Debatte um nachhaltige Wohnformen und die Reduktion von Bodenversiegelung fördern und langfristig Netzwerke schaffen. Zielgruppen sind Fachleute, politische Entscheidungsträger sowie die allgemeine Bevölkerung.
Das „Studio Gross“ (http://studio-gross.de/) ist unser zentraler Partner in Tokio. Es bietet nicht nur Raum für Recherche, Austausch und eine geplante Ausstellung, sondern auch wichtige Inspiration und Zugang zu einem lokalen Netzwerk. Die enge Zusammenarbeit erö net uns vielfältige Möglichkeiten, das Projekt inhaltlich und organisatorisch zu vertiefen. Die Teilnahme am Lehmbauseminar des „Netzwerk Lehm“ (in Österreich) bringt uns technisches Wissen und wichtige Kontakte fürs Projekt
